Gedanken & Impulse
Hier finden sich einige Impulse und Denkanstöße...
Aktuelle Themen findest du auf meinem Instagramkanal @gluecks_momente_

Achtsame Schritte
Hast du schon mal bewusst auf deine Schritte geachtet?
Bist du jemand, der eher schnell oder langsam unterwegs ist?
Spüre deine Füße. Wie fühlen sie sich an, wenn sie den Boden berühren?
Wenn du das nächste Mal einen Spaziergang machst, dann nimm jeden Schritt ganz bewusst wahr.

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Ein wunderbar entlastendes Buch, das Hoffnung schenkt, dass Elternschaft sich leicht anfühlen kann:
Nora Imlau
"Bindung ohne Burnout"
Kinder zugewandt begleiten ohne auszubrennen

5 - 4 - 3 - 2 - 1 Übung
Eine Übung, um dich aus stressigen Momenten herauszuholen und im Hier und Jetzt anzukommen. Funktioniert auch mit Kindern richtig gut!
Setz dich bequem hin, gönn dir eine kleine Pause und richte deine Aufmerksamkeit auf deine Sinne.
Nenne 5 Dinge, die du gerade siehst, 4 Dinge, die du hörst, 3 Dinge, die du fühlst, 2 Dinge, die du riechst und 1 Sache, die du schmeckst.
Lass dir Zeit dabei und nimm jedes einzelne Element bewusst wahr - spüre die Farben, die Formen, die Geräusche, die Temperatur auf deiner Haut.
Durch dieses achtsame Aktivieren deiner Sinne holst du dich sanft aus dem Gedankenkarussell heraus, dein Nervensystem findet Entlastung und du spürst dich wieder.

Atemübung
Suche dir einen ruhigen Ort, schließe deine Augen und denke beim Einatmen an eine Sache, für die du dankbar bist.
Welcher Mensch schenkt dir Freude? Was ist heute Gutes passiert? Was schätzt du aktuell wert?
Atme diese Dankbarkeit ein. Fülle deinen Körper mit dieser Wertschätzung. Schenke dir selbst ein Lächeln.
Wie fühlst du dich nach dieser Übung?

Slow Down
Schnell - schnell - schnell. Kennst du das, du springst "schnell" unter die Dusche oder räumst noch "schnell" den Geschirrspüler ein?
Nimm dir heute für alles ein wenig mehr Zeit und mache die alltäglichen Dinge ganz bewusst.
Stress dich nicht, sondern gehe mit Leichtigkeit und Entspannung durch deinen Tag.
Impulse
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23.03.2026
Die Gefühle sind nicht das Problem
Viele Eltern erleben im Alltag Situationen, in denen die Gefühle ihres Kindes sehr groß werden.
Da sind dann Wut, Frust, Traurigkeit oder Enttäuschung und diese können plötzlich ziemlich viel Raum einnehmen.
Vielleicht weil etwas nicht klappt, weil ein Wunsch unerfüllt bleibt, oder weil ein Übergang gerade schwerfällt.
In solchen Momenten entsteht bei den Eltern leicht der Eindruck, dass diese Gefühle selbst das Problem sind und der Wunsch, dass sie möglichst schnell verschwinden sollten.
Doch Gefühle gehören zum menschlichen Erleben dazu – auch die unangenehmen.
Für Kinder sind sie oft noch schwer einzuordnen. Sie reagieren unmittelbar und mitunter sehr intensiv, während die Fähigkeiten, Gefühle zu regulieren oder in Worte zu fassen, sich erst nach und nach entwickeln.
Was wir dann sehen, ist nicht einfach „zu viel Gefühl“, sondern ein Kind, das gerade versucht, mit innerer Spannung umzugehen.
Häufig liegt die Herausforderung deshalb weniger darin, das Gefühl zu stoppen, sondern darin, einen sicheren Rahmen dafür zu halten (oft gar nicht so leicht, wenn die Eltern in ihrer eigenen Biografie diesen Rahmen nicht erleben durften und keine eigenen Erfahrungen darin machen konnten).
Wenn Gefühle da sein dürfen, sie benannt werden, ohne sofort bewertet oder korrigiert zu werden, entsteht etwas Wichtiges: Kinder erleben, dass ihre inneren Zustände gesehen und ernst genommen werden und dass sie damit nicht allein sind. Auch das ist ein Teil von Co-Regulation.
Die großen Gefühle verschwinden dadurch nicht sofort, aber sie lassen sich besser einordnen und werden verständlicher – für Kinder und für Erwachsene.
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